Von Käsemeistern und Superhirnen

Veröffentlicht am 4. Jänner 2026 um 08:25

Die Schweiz – klein, aber oho! Wir haben Berge, Schokolade und Banken, die selbst den kritischsten Blicken standhalten.

Unser politisches System? Fast schon zu genial: Konsens, Föderalismus und Volksabstimmung, damit wir mitentscheiden dürfen. Infrastruktur? Top. Schulden? Kaum. Bildung? Dual, clever, praktisch – wir züchten quasi die Superhirne von morgen neben den besten Käsemeistern.

Und trotzdem: Wir dürfen nicht einschlafen in unserem gemütlichen Neutralitäts-Gestrick. Offenheit ist der Schlüssel. Offen für Ideen, für andere Kulturen, für Diskussionen, die vielleicht ein bisschen unbequem sind. Ja, Mut ist gefragt – und nein, Innovation passiert nicht nur in Zürich oder bei einem Fondue-Abend.

Wer Lust hat, meine Gedanken dazu zu vertiefen (und sich vielleicht selbst ein bisschen provozieren zu lassen), dem sei ein spannendes und hochaktuelles Buch ans Herz gelegt: Plädoyer für eine offene Schweiz. Es liest sich leicht, regt an und macht gleichzeitig Lust auf die eine oder andere kleine Rebellion – ganz ohne die Neutralität zu verlieren.

Also: Lasst uns die Schweiz lieben – aber bitte nicht zu eng, nicht zu starr. Offen bleiben, lachen, diskutieren und ab und zu mal die Berge erklimmen, um den Horizont zu sehen.

 

Danke René Rhinow für das spannende Buch, Marco Canonica

 

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