Pfeifen statt Pixel

Veröffentlicht am 11. Jänner 2026 um 08:25

Wenn Fußball wieder richtig lebendig werden soll, braucht es mehr Augenzwinkern und weniger Expertenkonferenz.

Liebe Fussballfans, Fanatiker und Zeitlupenjunkies: Ich habe die ultimative Lösung für unser VAR-Problem. Trommelwirbel, bitte!

Abschaffen! VAR weg, Zeitlupen weg, und der Schiedsrichter darf endlich wieder Mensch sein. Live entscheiden, keine Instant-Replay-Analysen, kein „Haltet mich mal kurz an, ich checke das noch in Superzeitlupe“. Einfach: Augen auf, Pfeife raus, weiterlaufen.
Ja, ich weiss, jetzt zittern die Experten: „Aber dann gibt’s Fehlentscheidungen!“ Klar, und? Fehler machen Spiele spannend, Posts gehen viral, Diskussionen werden endlos. Wer braucht schon penible Genauigkeit, wenn man dramatische Tore, hitzige Debatten und gelegentliche Skandale haben kann? Fussball ohne Risiko ist wie Käse ohne Löcher – fad.

Und mal ehrlich: Wer guckt eigentlich VAR? Fans zu Hause, ja – 50 Mal in Zeitlupe, in Super-Slow-Motion, in gefühlt 17 Kameraperspektiven. Der Schiedsrichter? Steht da wie ein einsamer Kapitän auf stürmischer See, bekommt null Infos, keine Zeitlupe, nur die chaotische Realität. Lächerlich. Es ist absurd: Der Mann auf dem Platz hat Sekunden, die Welt zu Hause hat Zeitlupen, Expertenmeinungen und Popcorn.

Meine Lösung: Lasst uns das Spiel wieder menschlich machen. Wer’s genauer will, kann ja zwei Schiedsrichter aufstellen – doppeltes Augenzwinkern, doppeltes Drama. Und wenn’s mal schiefgeht … nun ja, dann lachen wir, posten Scherze, Lacher, Witzbilder und diskutieren beim Bier weiter. So entsteht Fussballkultur, nicht bei endlosen Videobeweis-Konferenzen.

Fazit: Mehr Mut, weniger Superzeitlupe, mehr Mensch, weniger Roboter. Und der Fussball? Der wird wieder lebendig.

 

Herzlich aus dem Offside, Marco Canonica

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Kommentare

Martin Knecht
Vor 4 Tage

Da ist was dran. Aber was machen wir dann mit den zahllosen Ex-Fussballern, die landauf- und landab irgendwo als "Experten" ihr gutes Geld verdienen, auch wenn sie nicht mehr sehen als wir gewöhnlich-sterblichen Zeitgenossen?