UKW lebt weiter – natürlich lebt es weiter!
In einem Land, in dem Legenden wie Roger Schawinski einst auf einem Berg ein geheimes Radio zusammengebastelt haben, kann man doch nicht einfach auf «Ausschalten» drücken. Wer UKW begräbt, begräbt auch ein Stück Pioniergeist – und zwar jenen unverwüstlichen Typus Mensch, der zuerst sendet und später fragt, ob das überhaupt erlaubt war.
Wir brauchen wieder mehr davon: Leute, die nicht monatelang Konzepte schreiben, sondern einfach MACHEN. Und ja, dabei fällt man manchmal auf die Schnauze. Na und? Ohne ein paar Bruchlandungen gäbe es heute weder Piratenradios noch Radiogiganten.
Vielleicht sollten wir UKW nicht nur behalten, sondern gleich zur offiziellen Mutprobe erklären: Wer’s wagt, darf senden. Wer’s nicht wagt, darf zuhören. So bringen wir endlich wieder Bewegung ins Frequenzband – und ein bisschen fröhliche Anarchie in die Debatte.
Mein Vorschlag: weniger Abschalten, mehr Aufdrehen. Mehr Pioniere, weniger Verwaltung. Und vor allem: mehr Berge. Denn wenn schon eine Radiorevolution beginnt, dann gefälligst mit guter Aussicht.
Saluti vom Pizzo Groppera, Marco Canonica
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